Prozesse und Anwendungen weitreichend konfigurieren
EcholoN Professional richtet sich an Organisationen, die vorhandene Funktionen, Prozesse und Anwendungen umfassend an ihre eigenen Anforderungen anpassen möchten – ohne dafür eigene Pro-Code-Komponenten oder eine eigenständige Softwareentwicklung aufsetzen zu müssen.
Prozesse, Workflows, Masken, Felder, Cockpits, Rollen sowie Daten- und Objektstrukturen können innerhalb der EcholoN Plattform weitreichend konfiguriert und erweitert werden.
Damit bildet Professional die Ausbaustufe zwischen der Nutzung standardisierter Prozesse und der Pro-Code-Entwicklung eigener Softwarekomponenten mit Enterprise.
Standard nutzen. Individuell konfigurieren. Pro-Code nur dort einsetzen, wo er tatsächlich erforderlich ist.
Wann ist Professional die richtige Edition?
Professional ist sinnvoll, wenn vorhandene EcholoN Funktionen und Prozessmodelle eine gute Ausgangsbasis bilden, aber nicht unverändert zu den eigenen organisatorischen und fachlichen Anforderungen passen.
Professional passt, wenn Sie …
- vorhandene Prozesse umfassend anpassen möchten
- eigene Workflows und Prozessabläufe gestalten möchten
- Zuständigkeiten, Freigaben, Eskalationen oder Statusmodelle individuell abbilden möchten
- Masken und Felder selbst definieren oder verändern möchten
- individuelle Cockpits und Arbeitsoberflächen benötigen
- Rollen und fachliche Kontexte an Ihre Organisation anpassen möchten
- Daten- und Objektstrukturen sowie Beziehungen fachlich ausgestalten möchten
- CMDB- und Configuration-Management-Strukturen individuell aufbauen möchten
- unterschiedliche Fach- und Geschäftsprozesse innerhalb derselben Plattform konfigurieren möchten
- einen hohen Individualisierungsgrad ohne eigene Pro-Code-Entwicklung benötigen
Geschulte Kunden- und Partnerteams können viele dieser Anpassungen innerhalb der vorgesehenen EcholoN Konfigurationsmechanismen selbst umsetzen.
Standard sollten Sie prüfen, wenn …
- vorhandene Funktionen und Prozessmodelle weitgehend unverändert eingesetzt werden können
- standardisierte Abläufe die Anforderungen bereits ausreichend abdecken
- keine weitreichende individuelle Gestaltung von Prozessen, Masken oder Strukturen erforderlich ist
Die Unternehmensgröße ist dabei kein Editionskriterium. Auch große Organisationen können mit Standard auskommen, wenn der benötigte Funktions- und Konfigurationsumfang dies erlaubt.
EcholoN Standard Edition kennenlernen →
Enterprise sollten Sie prüfen, wenn …
- eigene Fachanwendungen per Pro-Code entwickelt werden sollen
- eigene Module oder Softwarekomponenten benötigt werden
- individuelle technische Komponenten programmiert werden müssen
- vorhandene Konfigurations- und Erweiterungsmechanismen für die Anforderung nicht mehr ausreichen
Standard, Professional oder Enterprise?
Die entscheidende Frage lautet: Wie weit möchten Sie EcholoN an Ihre Anforderungen anpassen?
| Ihre Anforderung | Passende Edition |
|---|---|
| Vorhandene Funktionen und standardisierte Prozesse einsetzen | Standard |
| Prozesse, Workflows, Masken, Rollen sowie Daten- und Objektstrukturen weitreichend konfigurieren | Professional |
| Eigene Anwendungen, Module und Softwarekomponenten per Pro-Code entwickeln | Enterprise |
Standard: vorhandene Prozesse einsetzen
Standard ist die passende Ausbaustufe, wenn vorhandene Funktionen und standardisierte Prozessmodelle die Anforderungen bereits ausreichend abdecken.
Professional: weitreichend konfigurieren
Professional erweitert den Gestaltungsspielraum innerhalb der Plattform deutlich. Prozesse und Anwendungen können über die vorgesehenen Konfigurations- und Erweiterungsmechanismen an eigene fachliche Anforderungen angepasst werden.
Enterprise: zusätzlich per Pro-Code entwickeln
Enterprise beginnt dort, wo Konfiguration und vorhandene Erweiterungsmechanismen nicht mehr ausreichen.
Die Edition ergänzt den Entwicklungsumfang für eigene Fachanwendungen, Module und Softwarekomponenten per Pro-Code.
Was Sie mit Professional selbst konfigurieren können
Professional ermöglicht einen hohen Individualisierungsgrad innerhalb der EcholoN Plattform.
Prozesse und Workflows
Prozessabläufe können an organisatorische Anforderungen angepasst und eigene Workflows gestaltet werden.
Dabei lassen sich unter anderem:
- Zuständigkeiten
- Bearbeitungsschritte
- Freigabestufen
- Eskalationen
- Statusmodelle
- Regeln
- Prozessabhängigkeiten
abbilden.
So können vorhandene Prozesse als Ausgangspunkt genutzt und an die tatsächlichen Arbeitsabläufe der Organisation angepasst werden.
EcholoN Workflow Engine kennenlernen →
Masken und Felder
Masken und Felder können ergänzt, definiert und verändert werden.
Damit lässt sich die Erfassung und Darstellung von Informationen an den jeweiligen fachlichen Prozess anpassen, ohne für jede Änderung eigene Pro-Code-Komponenten entwickeln zu müssen.
Cockpits und Arbeitsoberflächen
Professional ermöglicht die individuelle Definition von Cockpits und Dashboards.
Dadurch können unterschiedliche Rollen und Anwendergruppen die Informationen und Funktionen erhalten, die für ihre jeweiligen Aufgaben relevant sind.
Daten- und Objektstrukturen sowie Beziehungen
Fachliche Objekte und Informationen können strukturiert und miteinander in Beziehung gesetzt werden.
So lassen sich beispielsweise Zusammenhänge zwischen:
- Personen
- Organisationen
- Services
- Geräten
- Anlagen
- Produkten
- Verträgen
- Vorgängen
- weiteren fachlichen Objekten
abbilden.
CMDB und Configuration Management
Professional ermöglicht einen weitreichenden Aufbau von Configuration-Management-Strukturen.
Configuration Items können fachlich strukturiert und miteinander in Beziehung gesetzt werden. Dadurch lassen sich beispielsweise Systeme, Anlagen, Baugruppen oder andere Objekte entsprechend dem jeweiligen Anwendungsszenario abbilden.
Rollen und fachliche Kontexte
Anwendungen und Prozesse können für unterschiedliche Rollen, organisatorische Bereiche und fachliche Kontexte konfiguriert werden.
Dadurch können mehrere Anwendergruppen auf derselben technischen Plattform arbeiten, ohne identische Oberflächen, Informationen oder Prozesswege verwenden zu müssen.
Standard nutzen und gezielt konfigurieren
Professional bedeutet nicht, vorhandene EcholoN Prozesse und Anwendungen vollständig neu aufbauen zu müssen.
Der sinnvollere Ansatz besteht darin, vorhandene Produktfunktionen dort zu verwenden, wo sie bereits passen, und nur die tatsächlich organisationsspezifischen Anforderungen individuell auszuprägen.
Vorhandene Standards übernehmen
Bestehende Funktionen und Prozessmodelle bilden die Grundlage für Anforderungen, die bereits durch EcholoN abgedeckt werden.
Organisationsspezifische Unterschiede konfigurieren
Workflows, Masken, Rollen, Felder, Cockpits sowie Daten- und Objektbeziehungen können dort angepasst werden, wo Prozesse von der vorhandenen Standardausprägung abweichen.
Pro-Code vermeiden, solange Plattformmechanismen ausreichen
Wenn eine Anforderung über Konfiguration, Skripte, Expressions oder andere vorgesehene Erweiterungsmechanismen vollständig umgesetzt werden kann, ist dafür keine eigene Pro-Code-Komponente erforderlich.
Erst wenn diese Möglichkeiten nicht mehr ausreichen, ist die Enterprise Edition mit ihrem zusätzlichen Entwicklungsumfang zu prüfen.
Standard übernehmen, wo er passt. Individuell konfigurieren, wo es erforderlich ist. Pro-Code gezielt einsetzen.
Unterschiedliche Prozesse auf einer Plattform konfigurieren
Professional ist nicht auf IT Service Management oder einen einzelnen Servicebereich beschränkt.
Die Konfigurationsmöglichkeiten können für unterschiedliche Fach- und Geschäftsprozesse eingesetzt werden, zum Beispiel:
- IT- und Service-Management-Prozesse
- Customer- und Support-Prozesse
- Asset- und Configuration Management
- Facility- und Instandhaltungsprozesse
- Qualitäts-, Freigabe- und weitere Geschäftsprozesse
Welche Lösung fachlich umgesetzt werden soll und welche Edition dafür benötigt wird, sind dabei zwei getrennte Entscheidungen.
Auch Enterprise Service Management setzt beispielsweise nicht automatisch die Enterprise Edition voraus. Entscheidend ist, welche Funktionen benötigt werden, wie weit Prozesse und Anwendungen konfiguriert werden sollen und ob darüber hinaus eigene Pro-Code-Komponenten erforderlich sind.
Konfiguration auf einer updatefähigen Produktbasis
Ein hoher Individualisierungsgrad soll nicht automatisch zu einer technisch losgelösten Individualentwicklung führen.
EcholoN Professional nutzt deshalb die vorgesehenen Konfigurations- und Erweiterungsmechanismen der Plattform, um Prozesse und Anwendungen individuell auszuprägen.
Konfigurationen innerhalb der vorgesehenen Plattformmechanismen bleiben Teil der updatefähigen EcholoN Produktbasis.
Das ist insbesondere für langfristig betriebene Anwendungen relevant: Je mehr Anforderungen über Standardfunktionen und vorgesehene Konfiguration umgesetzt werden können, desto weniger individuelle Software muss entwickelt und technisch gepflegt werden.
Bei individuellen Skripten, Integrationen oder anderen technischen Erweiterungen können Änderungen an verwendeten Plattformfunktionen oder Schnittstellen dennoch Anpassungen erforderlich machen.
Solche Erweiterungen sollten deshalb im Rahmen relevanter Updates technisch geprüft werden.
Häufige Fragen zur EcholoN Professional Edition
FAQs
Was ist die EcholoN Professional Edition?
EcholoN Professional ist die Ausbaustufe für Organisationen, die vorhandene EcholoN Prozesse und Anwendungen weitreichend an eigene Anforderungen anpassen möchten.
Dazu gehören unter anderem Prozesse, Workflows, Masken, Felder, Cockpits, Rollen sowie Daten- und Objektstrukturen und deren Beziehungen.
Benötige ich für Professional Programmierkenntnisse?
Viele Anpassungen können über die vorgesehenen EcholoN Konfigurationsmechanismen umgesetzt werden, ohne eigene Pro-Code-Komponenten zu entwickeln.
Abhängig von der konkreten Anforderung und dem eingesetzten Erweiterungsmechanismus kann jedoch entsprechendes Produkt- oder technisches Know-how erforderlich sein.
Geschulte Kunden- und Partnerteams können viele dieser Aufgaben selbst übernehmen.
Können vorhandene EcholoN Standardprozesse verändert werden?
Ja. Professional ermöglicht es, vorhandene Prozesse und Standards als Ausgangspunkt zu verwenden und an eigene organisatorische und fachliche Anforderungen anzupassen.
Was unterscheidet Standard und Professional?
Standard ist auf die Nutzung vorhandener Funktionen und standardisierter Prozesse ausgerichtet.
Professional ist sinnvoll, wenn Prozesse, Workflows, Masken, Rollen sowie Daten- und Objektstrukturen weitreichend individuell konfiguriert werden sollen.
Was unterscheidet Professional und Enterprise?
Professional steht für weitreichende Konfiguration und Erweiterung innerhalb der vorgesehenen EcholoN Plattformmechanismen.
Enterprise ergänzt darüber hinaus den Pro-Code-Entwicklungsumfang für eigene Fachanwendungen, Module und Softwarekomponenten.
Individuell ausgeprägte Anwendungen sind damit nicht automatisch ein Enterprise-Thema. Entscheidend ist, ob die Anforderungen innerhalb der Konfigurations- und Erweiterungsmechanismen umgesetzt werden können oder eigene Pro-Code-Entwicklung erforderlich wird.
Reicht Standard – oder benötigen Sie Professional?
Wenn vorhandene Funktionen und standardisierte Prozesse ausreichen, sollte Standard geprüft werden. Wenn Sie Prozesse, Workflows, Masken, Rollen sowie Daten- und Objektstrukturen weitreichend selbst gestalten möchten, ist Professional die dafür vorgesehene Ausbaustufe.
Erfordert das Anwendungsszenario darüber hinaus eigene Fachanwendungen, Module oder Softwarekomponenten per Pro-Code, ist Enterprise zu prüfen.
In einer individuellen Betrachtung lässt sich klären, welche Anforderungen bereits durch vorhandene Funktionen abgedeckt werden und an welchen Stellen zusätzliche Konfiguration oder Entwicklung tatsächlich erforderlich ist.