Workflow Engine Software für flexible Prozessautomatisierung

Mit der EcholoN Workflow Engine modellieren, automatisieren und steuern Sie Geschäftsprozesse innerhalb einer zentralen Softwareplattform. Formulare, Aufgaben, Rollen, Regeln und angebundene Systeme werden zu nachvollziehbaren digitalen Abläufen verbunden.

Ob Freigabeprozess, automatisierte Systemaktion oder dynamischer Servicefall: EcholoN unterstützt unterschiedliche Workflow-Arten und lässt sich an Ihre Organisation, Ihre Prozesse und Ihre bestehende Systemlandschaft anpassen.

  • Geschäftsprozesse grafisch modellieren
  • Aufgaben und Entscheidungen automatisieren
  • Formulare dynamisch in Prozesse einbinden
  • Benutzer, Rollen und externe Systeme verbinden
  • Prozessstände und offene Aufgaben überwachen
  • Workflows kontrolliert versionieren und bereitstellen

Geschäftsprozesse durchgängig digital steuern

Viele Geschäftsprozesse bestehen aus wiederkehrenden Aufgaben, Rückfragen, Entscheidungen, Freigaben und Systemaktionen. Werden diese Schritte über E-Mails, Tabellen oder verschiedene Einzellösungen koordiniert, entstehen Medienbrüche, Wartezeiten und unklare Zuständigkeiten.

Die EcholoN Workflow Engine bildet solche Abläufe digital ab. Regeln bestimmen, wann ein Prozess startet, welche Informationen benötigt werden, wer eine Aufgabe erhält und welche Aktion anschließend ausgeführt wird.

Abhängig vom jeweiligen Prozess können unter anderem:

  • Aufgaben automatisch erstellt und zugewiesen,
  • Freigaben angefordert,
  • Daten geprüft und ergänzt,
  • Statuswerte geändert,
  • Fristen überwacht,
  • Eskalationen ausgelöst,
  • Benachrichtigungen versendet,
  • Informationen an andere Systeme übertragen
  • und Folgeprozesse gestartet werden.

Dadurch entstehen strukturierte Abläufe mit klaren Verantwortlichkeiten und einem jederzeit nachvollziehbaren Bearbeitungsstand.

Weitere Grundlagen zur technischen Funktionsweise finden Sie im Beitrag Was ist eine Workflow Engine? Definition, Funktionsweise und Beispiele.

Vorteile der EcholoN Workflow Engine

Weniger manuelle Routinetätigkeiten

Wiederkehrende Aufgaben, Statusänderungen, Benachrichtigungen und Datenübertragungen können automatisiert ausgeführt werden. Mitarbeitende werden von administrativen Arbeitsschritten entlastet und können sich stärker auf fachliche Aufgaben konzentrieren.

Klare Zuständigkeiten

Aufgaben werden anhand von Rollen, Teams, Organisationseinheiten, Prozessinformationen oder definierten Bedingungen an die zuständigen Bearbeiter übergeben.

Transparente Bearbeitungsstände

Aktive und abgeschlossene Prozessschritte bleiben zentral nachvollziehbar. Beteiligte erkennen, welche Aufgaben offen sind, wo Verzögerungen entstehen und wie der weitere Ablauf aussieht.

Einheitliche Entscheidungen

Regeln, Bedingungen und Entscheidungspunkte sorgen dafür, dass wiederkehrende Entscheidungen anhand einheitlicher Vorgaben getroffen werden.

Durchgängige Systemintegration

Externe Anwendungen und Datenquellen können über Schnittstellen und Konnektoren in Workflows eingebunden werden. Informationen müssen dadurch nicht mehrfach manuell übertragen werden.

Kontrollierte Weiterentwicklung

Versionierung, Freigaben sowie getrennte Entwicklungs-, Test- und Produktivumgebungen unterstützen die nachvollziehbare Anpassung und Bereitstellung von Workflows.

Unterschiedliche Workflows zentral abbilden

Nicht jeder Geschäftsprozess folgt einem vollständig vorhersehbaren Ablauf. Deshalb unterstützt EcholoN verschiedene Formen der Prozesssteuerung.

Langlaufende Workflows

Langlaufende Workflows eignen sich für Prozesse, die sich über längere Zeiträume erstrecken und Benutzerinteraktionen enthalten.

Typische Bestandteile sind:

  • mehrstufige Freigaben
  • Rückfragen
  • Fristen und Wiedervorlagen
  • Eskalationen
  • mehrere beteiligte Rollen
  • und manuelle Entscheidungen

Der Workflow bleibt aktiv, bis alle erforderlichen Aufgaben und Systemaktionen abgeschlossen sind.

Beispiele: Einkauf von Artikeln aus einem Katalog mit anschließender Genehmigung oder Bearbeitung eines Urlaubsantrags.

EcholoN Workflow Engine mit Beispielworkflow für Katalogbestellung und Urlaubsantrag

Sequenzielle Workflows

Sequenzielle Workflows führen definierte Aktionen in einer festgelegten Reihenfolge aus. Sie eignen sich besonders für automatisierte und ereignisgesteuerte Abläufe.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Daten prüfen und ergänzen
  • Statuswerte ändern
  • Benachrichtigungen versenden
  • Datensätze erstellen
  • Informationen übertragen
  • Benutzerkonten oder Berechtigungen anlegen
  • und Folgeprozesse starten

Beispiele: automatisierter Passwort-Reset oder technische Aufgaben innerhalb eines Mitarbeiter-Onboardings.

Fallbasierte und Ad-hoc-Workflows

Fallbasierte Workflows unterstützen Prozesse, deren weiterer Verlauf sich aus der konkreten Situation, dem aktuellen Bearbeitungsstand oder der Rolle des Benutzers ergibt.

EcholoN stellt abhängig vom jeweiligen Vorgang die zulässigen Aktionen bereit. Mitarbeitende können flexibel reagieren, ohne definierte Prozess-, Rollen- und Berechtigungsregeln zu verlassen.

Diese Workflow-Art eignet sich beispielsweise für:

  • komplexe Servicefälle
  • individuelle Kundenanfragen
  • Sonderfreigaben
  • Reklamationen
  • und nicht vollständig vorhersehbare Bearbeitungssituationen

Beispiel: Ein Vorgang wird akzeptiert und automatisch der zuständigen Gruppe zugeordnet.

Funktionen des EcholoN Workflow Designers

Grafischer Workflow- und Formulardesigner

Grafischer Workflow- und Formulardesigner

Mit dem webbasierten Designer modellieren Sie Prozessschritte, Bedingungen, Aufgaben und Benutzerinteraktionen grafisch. Prozessabläufe werden übersichtlich dargestellt und können bei veränderten Anforderungen gezielt angepasst werden.

Die benötigten Formulare lassen sich direkt mit dem jeweiligen Workflow und den dazugehörigen Prozessschritten verbinden.

Formulare dynamisch steuern

Formulare dynamisch steuern

Formularinhalte können abhängig von Rollen, Prozessstatus, vorherigen Eingaben oder definierten Bedingungen angezeigt und bearbeitet werden.

Benutzer erhalten dadurch nur die Informationen und Eingabefelder, die für den jeweiligen Prozessschritt relevant sind. Pflichtfelder, Auswahlmöglichkeiten und Prüfregeln unterstützen eine strukturierte Datenerfassung.

Aktionsbibliothek

Aktionsbibliothek

Eine umfangreiche Aktionsbibliothek stellt wiederverwendbare Funktionen für unterschiedliche Prozessschritte zur Verfügung.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Aufgaben erstellen und zuweisen
  • Benachrichtigungen versenden
  • Daten prüfen und verändern
  • Fristen berechnen
  • Entscheidungen auswerten
  • Statusänderungen durchführen
  • Dokumente erzeugen
  • externe Systeme aufrufen
  • und Informationen übernehmen oder weiterleiten

Standardisierte Aktionen beschleunigen den Aufbau neuer Workflows und sorgen dafür, dass wiederkehrende Funktionen einheitlich umgesetzt werden.

Regelbasierte Entscheidungen

Regelbasierte Entscheidungen

Bedingungen und Entscheidungspunkte legen fest, wie ein Workflow abhängig von den vorhandenen Informationen fortgesetzt wird.

Unterschiedliche Bearbeitungs- oder Freigabewege können beispielsweise anhand folgender Kriterien ausgelöst werden:

  • Betrag,
  • Kategorie
  • Priorität
  • Standort
  • Organisationseinheit
  • Rolle
  • Status
  • oder vorhandene Prozessdaten
Benutzerinteraktionen und Aufgaben

Benutzerinteraktionen und Aufgaben

Erfordert ein Prozess die Prüfung, Eingabe oder Entscheidung durch einen Benutzer, erstellt die Workflow Engine automatisch die entsprechende Aufgabe.

Bearbeiter erhalten die benötigten Informationen, Dokumente und Eingabemöglichkeiten innerhalb eines definierten Arbeitsschritts. Nach Abschluss der Aufgabe wird der Workflow automatisch fortgesetzt.

Rollen und Zuständigkeiten

Rollen und Zuständigkeiten

Aufgaben können einzelnen Personen, Teams, Rollen oder Organisationseinheiten zugewiesen werden. Die Auswahl der zuständigen Bearbeiter kann fest definiert oder dynamisch anhand der jeweiligen Prozessdaten erfolgen.

Dadurch lassen sich auch komplexe Zuständigkeits-, Vertretungs- und Eskalationsregeln abbilden.

Fristen, Wiedervorlagen und Eskalationen

Fristen, Wiedervorlagen und Eskalationen

Für Aufgaben und Prozessschritte können Bearbeitungszeiten und Fristen definiert werden. Bleibt eine Aktivität innerhalb des vorgesehenen Zeitraums offen, kann die Workflow Engine automatisch reagieren.

Mögliche Aktionen sind:

  • Erinnerungen versenden
  • Aufgaben priorisieren
  • weitere Bearbeiter informieren
  • eine Eskalationsstufe auslösen
  • Aufgaben neu zuweisen
  • oder den Prozess über einen alternativen Pfad fortsetzen
APIs und Systemintegration

APIs und Systemintegration

Die Workflow Engine kann externe Anwendungen und Datenquellen in den Prozess einbeziehen. Informationen müssen dadurch nicht isoliert in verschiedenen Systemen bearbeitet oder mehrfach manuell übertragen werden.

Über vorhandene Schnittstellen und Konnektoren können beispielsweise:

  • Daten aus Drittsystemen abgefragt
  • Datensätze erstellt oder aktualisiert
  • externe Aktionen ausgelöst
  • Dokumente übertragen
  • Statusinformationen synchronisiert
  • und Prozessschritte systemübergreifend ausgeführt werden

Die konkrete Umsetzung richtet sich nach den Schnittstellen des Zielsystems und den Anforderungen des jeweiligen Projekts.

Dokumente automatisch erzeugen

Dokumente automatisch erzeugen

Aus den im Prozess vorhandenen Informationen können automatisiert Dokumente erstellt werden. Inhalte aus Formularen, Vorgängen und Stammdaten lassen sich dafür in definierte Dokumentvorlagen übernehmen.

Mögliche Dokumente sind:

  • Freigabedokumente
  • Prüfberichte
  • Auftragsunterlagen
  • Bestätigungen
  • Übergabeprotokolle
  • Serviceberichte
  • und interne Nachweise
Workflow-Monitoring

Workflow-Monitoring

Laufende und abgeschlossene Workflows lassen sich zentral überwachen. Verantwortliche erhalten einen Überblick über Prozessstände, offene Aufgaben, Laufzeiten und mögliche Verzögerungen.

Auswertungen können dabei helfen, Engpässe, häufige Rückfragen und wiederkehrende Prozessabweichungen zu erkennen.

Mehr über das EcholoN Reporting Tool erfahren

Protokollierung und Nachvollziehbarkeit

Protokollierung und Nachvollziehbarkeit

Bearbeitungsschritte, Statusänderungen und Entscheidungen können im Prozessverlauf dokumentiert werden. Dadurch bleibt nachvollziehbar, wann eine Aktivität durchgeführt und wie ein Vorgang bearbeitet wurde.

Der Umfang der Protokollierung richtet sich nach der Konfiguration des jeweiligen Prozesses und den fachlichen sowie organisatorischen Anforderungen.

Workflow-Bestandteile wiederverwenden

Workflow-Bestandteile wiederverwenden

Einmal entwickelte Prozessbestandteile, Formulare und Aktionen können als Grundlage für weitere Workflows verwendet werden.

Vergleichbare Abläufe müssen dadurch nicht vollständig neu aufgebaut werden. Bewährte Strukturen lassen sich übernehmen und an den jeweiligen Anwendungsfall anpassen.

Mobile und offlinefähige Workflows

Mobile und offlinefähige Workflows

Prozessaufgaben können auch für mobile Einsatzszenarien bereitgestellt werden. Mitarbeitende erhalten damit Zugriff auf benötigte Informationen und Bearbeitungsschritte, wenn sie nicht an einem festen Arbeitsplatz tätig sind.

Abhängig von der eingesetzten EcholoN-Lösung und der Konfiguration können Prozesse auch in Umgebungen mit zeitweise eingeschränkter Netzwerkverbindung unterstützt werden.

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Versionierung und kontrollierte Bereitstellung

Versionierung und kontrollierte Bereitstellung

Änderungen an Workflows werden versioniert. Bestehende Prozesse können dadurch kontrolliert weiterentwickelt werden, während bereits gestartete Vorgänge weiterhin nachvollziehbar bearbeitet werden.

Workflow-Konfigurationen lassen sich zwischen verschiedenen EcholoN-Umgebungen übertragen. Neue oder geänderte Prozesse können zunächst entwickelt und geprüft werden, bevor sie in der Produktivumgebung bereitgestellt werden.

Systeme und Datenquellen in Workflows einbinden

Prozessautomatisierung endet nicht an den Grenzen einer einzelnen Anwendung. In vielen Geschäftsprozessen werden Daten aus ERP-, CRM-, Personal-, Monitoring- oder weiteren Fachsystemen benötigt.

Die EcholoN Workflow Engine kann externe Systeme in den Prozess einbeziehen und beispielsweise:

  • Stammdaten übernehmen
  • Informationen validieren
  • Datensätze ergänzen
  • Statusänderungen übertragen
  • externe Funktionen aufrufen
  • Dokumente bereitstellen
  • und weitere Prozesse starten

Für umfangreichere Datenintegrationen und Systemkopplungen kann das EcholoN Data Workflow System eingesetzt werden. Abhängig vom jeweiligen Projekt können unter anderem Datenbanken, Dateien, Verzeichnisdienste, Webservices, Monitoring-Systeme und weitere Datenquellen angebunden werden.

Für SAP-Prozesse steht zusätzlich der EcholoN SAP-Connector zur Verfügung.

Praxisbeispiel Bünting: Service- und Informationsprozesse automatisieren

Bei der Bünting Unternehmensgruppe steuert EcholoN konzernweit komplexe Service- und Informationsprozesse. Ein konkretes Beispiel ist der Austausch oder die Umbuchung technischer Geräte zwischen Filialen.

Ausgehend von einem erfassten Vorgang prüft EcholoN die hinterlegten Daten und entscheidet anhand definierter Kategorien, ob ein Gerät repariert, ersetzt oder ausgemustert wird.

Prüfschritte, Freigaben und Aufgaben werden automatisch an die zuständigen Stellen übergeben. Anschließend stößt das System die Bestellung über den kaufmännischen Bereich des Hardwarelagers an, informiert die Beteiligten und dokumentiert Wareneingang, Inventarnummer und Gerätestatus.

Über das Data Workflow System werden parallel angebundene Systeme aktualisiert. Bei einer Filialumbuchung kann EcholoN automatisch einen Lieferschein erzeugen, die Kostenstelle für die Anlagenbuchhaltung ändern und den Status in der CMDB fortschreiben.

Offene Aufgaben, Rücksendungen und Eskalationsstufen bleiben während des gesamten Prozesses nachvollziehbar.

„Wenn wir heute ein neues System anbinden oder einen Prozess anpassen wollen, können wir das im DWS grafisch abbilden – ohne extra Entwicklung oder Programmierung.“
Andree Schönfeld, Bünting Unternehmensgruppe

So verbindet EcholoN Freigaben, Datenflüsse und Folgeaktionen in einem durchgängigen Workflow.

Typische Einsatzbereiche der Workflow Engine

Die EcholoN Workflow Engine lässt sich für unterschiedliche Fachbereiche und Prozessanforderungen einsetzen.

Service Management und ITSM

Serviceanfragen, Störungen, Änderungen und weitere ITSM-Prozesse können anhand definierter Regeln gesteuert werden. Aufgaben, Genehmigungen, Eskalationen und Systemaktionen greifen dabei ineinander.

Service Management Software

Self-Service-Prozesse

Über ein Self-Service-Portal können Mitarbeiter, Kunden oder Partner Anfragen, Bestellungen und Meldungen strukturiert einreichen.

Der zugehörige Workflow übernimmt anschließend die Prüfung, Verteilung und weitere Bearbeitung.

Self-Service-Portal Software

Freigabe- und Genehmigungsprozesse

Mehrstufige Freigaben lassen sich abhängig von Beträgen, Zuständigkeiten, Organisationseinheiten oder weiteren Kriterien steuern.

Mögliche Anwendungsfälle sind:

  • Beschaffungsanträge
  • Investitionsfreigaben
  • Rechnungsprüfungen
  • Zugriffsberechtigungen
  • Vertragsfreigaben
  • und Dokumentenfreigaben

Mitarbeiter-Onboarding

Beim Eintritt neuer Mitarbeiter müssen unterschiedliche Abteilungen und Aufgaben koordiniert werden.

Die Workflow Engine kann beispielsweise Personalabteilung, IT, Vorgesetzte und Gebäudemanagement in einen gemeinsamen Ablauf einbinden. Aufgaben wie Benutzeranlage, Hardwarebereitstellung, Zugriffsvergabe und organisatorische Einweisung werden strukturiert gesteuert.

Qualitätsmanagement

Prüfungen, Abweichungen, Korrekturmaßnahmen und Freigaben können als strukturierte Workflows umgesetzt werden.

Informationen, Verantwortlichkeiten, Fristen und Nachweise bleiben mit dem jeweiligen Vorgang verbunden.

Qualitätsmanagement Software

Wartung und Instandhaltung

Wartungsaufträge, Störungsmeldungen, Prüfungen und Folgemaßnahmen lassen sich anhand von Zuständigkeiten, Prioritäten und Fristen steuern.

Mobile Bearbeitungsschritte können Außendienst- und Servicemitarbeiter direkt in den Prozess einbeziehen.

CMMS- und Instandhaltungssoftware

Reklamations- und Beschwerdemanagement

Reklamationen und Beschwerden können strukturiert erfasst, klassifiziert und an die zuständigen Fachbereiche weitergeleitet werden.

Je nach Art, Priorität oder Auswirkung lassen sich unterschiedliche Bearbeitungs- und Eskalationswege auslösen.

Kundenservice Software

Systemübergreifende Datenverarbeitung

Die Workflow Engine kann Informationen zwischen verschiedenen Anwendungen übertragen und daraus automatisierte Prozessschritte ableiten.

Damit lassen sich auch Abläufe digitalisieren, die nicht ausschließlich innerhalb einer einzelnen Softwareanwendung stattfinden.

Workflow Engine als Bestandteil der EcholoN Plattform

Eine Workflow Engine führt definierte Aufgaben, Regeln, Ereignisse, Fristen und Systemaktionen aus. Workflow-Management-Software ergänzt diese technische Ausführung um Funktionen zur Modellierung, Administration, Überwachung und kontrollierten Weiterentwicklung.

EcholoN verbindet beide Bereiche innerhalb einer zentralen Plattform. Workflows werden nicht isoliert als Ablaufdiagramme verwaltet, sondern direkt mit Vorgängen, Daten, Formularen, Benutzern und fachlichen Anwendungen verbunden.

Dies ermöglicht eine gemeinsame Prozesslogik für unterschiedliche EcholoN-Bereiche, beispielsweise:

  • Service Management
  • Ticketsystem
  • Self-Service-Portal
  • Wissensdatenbank
  • Qualitätsmanagement
  • Customer Service
  • Field Service
  • Wartung und Instandhaltung
  • sowie Reporting und Auswertung

Anstatt Prozesse in getrennten Einzellösungen abzubilden, entsteht eine gemeinsame Umgebung für Erfassung, Bearbeitung, Automatisierung und Auswertung.

Grundlagenartikel „Was ist eine Workflow Engine?

Für welche Unternehmen eignet sich die EcholoN Workflow Engine?

Die Workflow Engine eignet sich für Organisationen, die wiederkehrende oder komplexe Prozesse strukturiert digital abbilden möchten.

Besonders relevant ist sie, wenn:

  • mehrere Abteilungen an einem Prozess beteiligt sind
  • Zuständigkeiten automatisch ermittelt werden sollen
  • Informationen aus unterschiedlichen Systemen benötigt werden
  • Fristen und Eskalationen eingehalten werden müssen
  • Entscheidungen nachvollziehbar dokumentiert werden sollen
  • Prozesse regelmäßig angepasst werden
  • manuelle Datenübertragungen reduziert werden sollen
  • oder standardisierte und flexible Bearbeitung kombiniert werden müssen

 

Die Größe des Unternehmens ist dabei weniger entscheidend als die Frage, wie komplex die beteiligten Abläufe, Zuständigkeiten und Systemverbindungen sind.

Einführung, Anpassung und Betrieb

Grafische Konfiguration statt starrer Standardprozesse

Viele Prozessschritte, Formulare, Regeln und Aufgaben lassen sich über den webbasierten Designer und die vorhandene Aktionsbibliothek konfigurieren.

Bei komplexen Integrationen oder projektspezifischen Funktionen kann eine zusätzliche technische Umsetzung erforderlich sein. Der notwendige Aufwand richtet sich nach dem Prozess und der vorhandenen Systemlandschaft.

Entwicklungs-, Test- und Produktivumgebungen

Workflows können in getrennten Umgebungen entwickelt, geprüft und anschließend kontrolliert produktiv bereitgestellt werden.

Import, Export, Versionierung und Freigabe unterstützen eine nachvollziehbare Einführung und Weiterentwicklung.

Flexible Betriebsmodelle

EcholoN kann abhängig vom gewählten Betriebsmodell unter anderem On-Premises, als Cloud- beziehungsweise SaaS-Lösung oder im Rahmen eines Managed Service betrieben werden.

Das geeignete Modell richtet sich nach den technischen, organisatorischen und datenschutzbezogenen Anforderungen des Unternehmens.

Rollen und Berechtigungen

Aufgaben, Formulare und Prozessaktionen können rollen- und zuständigkeitsbezogen bereitgestellt werden.

Benutzer erhalten dadurch gezielt Zugriff auf die Informationen und Funktionen, die sie für den jeweiligen Prozessschritt benötigen.

Integration in die bestehende Systemlandschaft

Die konkrete Anbindung externer Anwendungen richtet sich nach den vorhandenen Schnittstellen, Datenformaten und fachlichen Anforderungen.

Vor der Umsetzung wird geprüft, welche Systeme Daten liefern, welche Aktionen automatisiert ausgeführt werden sollen und welches System für die jeweiligen Informationen führend bleibt.

Häufige Fragen zur EcholoN Workflow Engine

Was ist die EcholoN Workflow Engine?

Die EcholoN Workflow Engine ist eine Komponente der EcholoN Plattform zur Modellierung, Automatisierung und Steuerung digitaler Geschäftsprozesse. Sie verbindet Aufgaben, Benutzer, Rollen, Formulare, Regeln und Systemaktionen zu nachvollziehbaren Abläufen.

Welche Prozesse lassen sich automatisieren?

Mit EcholoN lassen sich unter anderem Serviceprozesse, Freigaben, Genehmigungen, Onboarding-Abläufe, Wartungsprozesse, Qualitätsprüfungen, Reklamationen und systemübergreifende Routineaufgaben automatisieren.

Voraussetzung ist, dass Auslöser, Informationen, Zuständigkeiten und gewünschte Ergebnisse des Prozesses ausreichend definiert werden können.

Sind für die Erstellung von Workflows Programmierkenntnisse erforderlich?

Viele Workflows können über den grafischen Designer, Formulare, Regeln und wiederverwendbare Aktionen konfiguriert werden.

Für komplexe Systemintegrationen, individuelle Funktionen oder besondere technische Anforderungen kann zusätzliche Implementierungsarbeit notwendig sein.

Können Benutzer in Workflows eingebunden werden?

Ja. Aufgaben können einzelnen Benutzern, Teams, Gruppen, Rollen oder Organisationseinheiten zugewiesen werden.

Formulare, Rückfragen, Entscheidungen und Freigaben lassen sich direkt in einzelne Prozessschritte integrieren.

Unterstützt EcholoN mehrstufige Freigaben?

Ja. Freigabewege können anhand von Beträgen, Kategorien, Standorten, Organisationseinheiten, Rollen oder weiteren Prozessinformationen gesteuert werden.

Dadurch lassen sich auch unterschiedliche Freigabestufen und alternative Bearbeitungswege abbilden.

Können externe Systeme angebunden werden?

Externe Anwendungen und Datenquellen können über Schnittstellen und Konnektoren eingebunden werden.

Die konkrete Umsetzung hängt vom Zielsystem, den verfügbaren Schnittstellen, den benötigten Daten und dem jeweiligen Projektszenario ab.

Wie werden Workflows überwacht?

Das Workflow-Monitoring ermöglicht die Kontrolle aktiver und abgeschlossener Prozessausführungen.

Prozessverantwortliche erhalten einen Überblick über Bearbeitungsstände, offene Aufgaben, Laufzeiten, Verzögerungen und mögliche Fehler.

Können bestehende Workflows geändert werden?

Workflows können versioniert und kontrolliert weiterentwickelt werden. Neue Versionen lassen sich prüfen und freigeben, bevor sie produktiv eingesetzt werden.

Bereits gestartete Vorgänge bleiben dabei weiterhin nachvollziehbar.

Welche Betriebsmodelle stehen zur Verfügung?

EcholoN kann abhängig vom gewählten Angebot On-Premises, als Cloud- beziehungsweise SaaS-Lösung oder im Rahmen eines Managed Service betrieben werden.

Ist die Workflow Engine ein eigenständiges Produkt?

Die Workflow Engine ist Bestandteil der EcholoN Plattform. Der verfügbare Funktionsumfang richtet sich nach der eingesetzten Edition und der individuellen Systemkonfiguration.

Sie finden "EcholoN Workflow Engine" in diesen Paketen

Express

Als Basis für die im Funktionsumfang der Edition enthaltenen Workflows verfügbar

  • Komplett integriert
 

Standard

Als Basis für die im Funktionsumfang der Edition enthaltenen Workflows verfügbar

  • Komplett integriert
 

Professional 

Uneingeschränkt mit allen Workflow-Ausprägungen nutzbar

  • Komplett integriert
 

Enterprise

Uneingeschränkt mit allen Workflow-Ausprägungen nutzbar

  • Komplett integriert
 

 

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